In memoriam

P. Adalbert Müller

Am 29. April verstarb unser lieber P. Adalbert Müller im Alter von 67 Jahren bei einem Verkehrsunfall. Er wurde am 23. Mai 1941 in Mainz geboren.
Seine Laufbahn als Augustiner begann 1961 mit dem Eintritt ins Noviziat. Am 22. November 1962 legte er seine Ordensprofess ab. Die Priesterweihe empfing er am 9. April 1968 in der Augustinerkirche in Würzburg von Weihbischof Alfons Kempf. Zwölf Jahre (bis 1991) stand er dem Konvent St. Gregor in Fährbrück als Prior zur Verfügung. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Kloster zu einem offenen Haus. Als Prokurator des Klosters in Würzburg trieb er die Generalsanierung des Konventsgebäudes voran. Im Herbst 2005 ging für ihn ein großer Traum in Erfüllung: Diözesanaltenseelsorger zu werden. Diese Aufgabe erfüllte ihn bis zu seinem frühen Tod mit Freude und Begeisterung.
Nun dürfen sie bei dem sein, der sie auf ihren Lebensweg gerufen hat.

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P. Rigobert Marx

Am 14. April ist unser lieber Mitbruder P. Rigobert Marx in der Herzklinik in Bad Neustadt im 71. Lebensjahr gestorben. P. Rigobert wurde am 24. August 1938 in Heyerode Kreis Mühlhausen/Thüringen geboren. Wie sein Onkel und sein Großonkel wollte auch er Augustiner werden. In Erfurt erlangte er die Mittlere Reife und kam dann nach Münnerstadt und Würzburg, wo er als Großhandelskaufmann ausgebildet wurde. Am 25. August 1959 legte er seine Ordensprofess ab; in diesem Sommer hätte er sein Goldenes Professjubiläum feiern können. Nach vielen Jahren in der Verwaltung des Klosters St. Michael in Münnerstadt, griff er mit 40 Jahren seinen ursprünglichen Wunsch, Priester zu werden, wieder auf. Am 12. März 1983 empfing er die Diakonenweihe in Würzburg und am 24. September des gleichen Jahres die Priesterweihe in Walldürn. In der seelsorglichen Betreuung seiner Dörfer war ihm nichts zu viel.