Lobpreisen

Singe und spiele, Gott ist am Ende des Weges.
Augustinuswort

»Die ganze Schöpfung lässt nie ab von deinem Lob:
Des Menschen Geist preist dich
durch den Mund derer, die sich dir zuwenden.
Die lebende Natur und die Materie preisen dich
durch den Mund derer, die deine Schöpfung betrachten.
So erhebt sich unsere Seele, sie stützt sich auf deine Schöpfung
und nähert sich dir, der sie so wunderbar geschaffen hat.
Dort findet sie Erquickung und wahre Stärke.« Conf. V, 1, 1

 

»Gegenwärtig also lass uns singen,
nicht nur zum Vergnügen bei der Erholung, sondern zur Entlastung bei der Arbeit.
So, wie Wanderer zu singen pflegen. Singe, aber schreite aus!
Lindere deine Strapaze durch den Gesang, liebe nicht die Trägheit.
Singe und schreite aus! Was heißt das: Schreite aus?
Mach Fortschritte, im Guten schreite voran, im rechten Glauben schreite voran,
in guten Sitten schreite voran: Singe und marschiere!
Geh nicht in die Irre, schreite nicht rückwärts, bleib nicht zurück!«
Osterpredigt von Augustinus (Sermo 256)

 

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