Der Konvent St. Rita in Kinshasa

Konventsgebäude

Das Kloster St. Rita der Augustiner liegt mitten in einem Industriegebiet der 8-Millionenstadt Kinshasa auf einem alten Fabrikgelände in unmittelbarer Nähe des Lumumba-Denkmals, das nach dem gewaltsamen Ende der Mobutudiktatur 1997 durch Laurent Desiré Kabila, dem Vater des heutigen Präsidenten, errichtet wurde zu Ehren des großen kongolesischen Freiheitshelden Patrice Lumumba.

Das Kloster beherbergt zum einen das Studienhaus der Augustiner mit augenblicklich 24 jungen Augustinern, die sich mit dem Philosophie- und Theologiestudium auf die Feierlichen Gelübde und die Priesterweihe vorbereiten.

Zum anderen ist es seit zwei Jahren der Hauptsitz der Universität St. Augustin. Finanziert von den deutschen und belgischen Augustinern wurde in den Jahren 2006 bis 2008 ein neues Gebäude errichtet, mit fünf Vorlesungssälen und Büros für die Verwaltung. Während der Vorlesungszeit bevölkern täglich etwa 200 Studenten aus 30 Ordensgemeinschaften und 18 verschiedenen Nationen den Campus.

Der Konvent St. Rita ist darüber hinaus das Zentrum der Verehrung der hl. Rita, die in Kinshasa seit Jahren kontinuierlich am Wachsen ist und im Augenblick in 40 Pfarreien der Hauptstadt christliche Basisgruppen begleitet.

Außerdem ist der Konvent St. Rita der Sitz der Verwaltung der Augustiner im Kongo, von wo aus drei große Missionsstationen im Nordosten des Landes, der seit Jahren stark unter Rebellenaktivitäten leidet, logistisch versorgt werden.

In der hauseigenen Schreinerei wurden und werden Möbel und Innenausbauelemente hergestellt

Dem Konvent St. Rita angeschlossen ist außerdem eine kleine Farm am Stadtrand von Kinshasa, direkt an den Stromschnellen des Kongo gelegen, auf der Schweine- und Schafzucht und Gemüseanbau für den Eigenbedarf betrieben werden.

 

P. Georges Mizingi Nembunzu ist Vikar der Augustiner im Kongo.
P. Bernard Alinye
kümmert sich als Ökonom um die wirtschaftlichen Dinge des Klosters und die Logistik für die Häuser im  Inland. Außerdem ist er Geistlicher Begleiter der Ritabewegung.
Die Patres sorgen außerdem für die geistliche Begleitung des Hauses für Waisen und Sterbende (AIDS) der Schwestern von Mutter Teresa, das in der Nähe gelegen ist.